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Nach intensiven Gesprächen haben sich Kickers-Sportdirektor Michael Zeyer (li.) und Cheftrainer Tomislav Stipic auf eine Trennung geeinigt (Fotos: Baumann).

Nach intensiven Gesprächen haben sich Kickers-Sportdirektor Michael Zeyer (li.) und Cheftrainer Tomislav Stipic auf eine Trennung geeinigt (Fotos: Baumann).

1.Mannschaft | 18.05.2016

Kickers-Neuanfang ohne Stipic

Dank für die geleistete Arbeit

Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz (re.) dankte Stipic für die geleistete Arbeit.
Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz (re.) dankte Stipic für die geleistete Arbeit.

Die Stuttgarter Kickers und Cheftrainer Tomislav Stipic haben sich darauf verständigt, dass der sportliche Neuanfang in der Regionalliga Südwest ohne Stipic, der ohnehin nur einen gültigen Vertrag für die 3. Liga besaß, vollzogen wird. Nach dem knappen Abstieg aus der 3. Liga hatte es in den vergangenen Tagen intensive Gespräche gegeben, in denen beide Seiten übereingekommen sind, dass ein Schnitt gemacht werden muss. Stipic hatte am 09. November 2015 das Traineramt bei den Blauen übernommen und musste am letzten Spieltag gegen den Chemnitzer FC (0:1) aufgrund eines späten Tores in der Partie Wehen Wiesbaden gegen den VfB Stuttgart II (3:1) den Abstieg verkraften.

„Wir möchten uns bei Tomislav Stipic für die geleistete Arbeit in den letzten sieben Monaten bedanken. Es war unsere große Hoffnung, dass wir mit ihm die Klasse halten, weil er ein ausgesprochener Fachmann ist. Der Verein wünscht Tomislav Stipic für seine berufliche Zukunft alles Gute“, äußerte sich Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz. „Tomislav Stipic hat die Mannschaft in einer Situation übernommen, die nur sehr schwer zu beherrschen war. Das Trainerteam mit Co-Trainer Marcel Hagmann und Torwarttrainer Erol Sabanov hat mit einer unglaublichen Hingabe versucht, diese Situation mit der Mannschaft zu meistern. Am Ende mussten wir aber feststellen, dass wir den Kampf leider verloren haben. Letztlich haben wir die Saison in drei Monaten von Oktober bis Dezember hergegeben“, ergänzte Kickers-Sportdirektor Michael Zeyer.

„Mir tut es für den Verein und seine tollen Fans unendlich leid, dass wir den Abstieg nicht verhindern konnten. Ich möchte mich bei den Verantwortlichen dafür bedanken, dass sie mir die Chance gegeben haben, in so einem sympathischen Verein arbeiten zu dürfen und hoffe, dass der Weg der Kickers so schnell wie möglich wieder nach oben geht“, entgegnete Stipic. Die sportliche Bilanz seit der Amtsübernahme von Stipic lässt sich durchaus sehen. Zwar waren es in den fünf Spielen im Jahr 2015 nur zwei Punkte, doch mit den neuen Impulsen und mit der Vorbereitung im Winter holte der kroatische Übungsleiter im Jahr 2016 25 Zähler in 17 Spielen. In der Rückrundentabelle belegten die Kickers punktgleich mit dem VfL Osnabrück Rang neun. Die Hypothek von 15 Spielen ohne Sieg wog am Ende zu schwer.

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