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Mitgliederversammlung des SV Stuttgarter Kickers e.V. in der FILharmonie in Filderstadt (Fotos: Herbert Rudel)

Mitgliederversammlung des SV Stuttgarter Kickers e.V. in der FILharmonie in Filderstadt (Fotos: Herbert Rudel)

Verein | 29.11.2019

Positives operatives Ergebnis auf Mitgliederversammlung präsentiert

Harmonischer Verlauf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Filderstadt

Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer
Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer

Am Mittwochabend fand die Mitgliederversammlung des Fußball-Oberligisten SV Stuttgarter Kickers e.V. in der FILharmonie in Filderstadt statt. Zunächst begrüßte der Geschäftsführer der Stuttgarter Kickers, Marc-Nicolai Pfeifer, die 157 anwesenden Mitglieder. Nach seiner Willkommensrede bat er den Sportlichen Leiter Lutz Siebrecht und Chef-Trainer Ramon Gehrmann auf die Bühne, um mit Ihnen ein kurzes Interview zu führen und den anwesenden Mitglieder einen Eindruck zur derzeitigen sportlichen Lage zu verschaffen.

Im ersten offiziellen Punkt der Tagesordnung ging dann Kickers-Präsident Professor Dr. Lorz in seinem Bericht auf die abgelaufene Spielzeit (2018/19) ein und reflektierte die sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Saison. Auch wenn der Verein das Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von rund 276.000 € abgeschlossen hat, konnten die Stuttgarter Kickers endlich wieder ein operativ positives Ergebnis verkünden. Negativ wurde das Ergebnis durch die nunmehr fast vollständig erfolgte Abschreibung auf Spielerwerte, die mit 330.000 € zu Buche schlugen.

Christian Hutter, Präsidiumsmitglied der Stuttgarter Kickers seit Juli 2019 und zuständig für die Finanzen des Vereins, bedankte sich in seinem anschließenden Bericht zunächst für die Arbeit seines Vorgängers Dr. Niko Kleinmann. Weiter ging er in seinem Finanzbericht ausführlich auf die finanziell herausfordernde Situation ein, die vor dem Hintergrund zurückgehender Erträge wegen der Oberligazugehörigkeit einerseits und dem Anspruch andererseits, einen aufstiegsfähigen Kader zu finanzieren, zu begründen ist.

Kickers-Präsident Professor Dr. Rainer Lorz
Kickers-Präsident Professor Dr. Rainer Lorz

Weitere Redner aus dem Präsidium waren Ingo Kochsmeier, der aus dem Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, sowie zum Sponsoring berichtete. Hierbei blickte er auch in die laufende Saison und konnte erfreuliche Einblicke in seinen Bereich geben. Auch in der zweiten Oberligasaison der Blauen halten die Partner die Treue und so können die Stuttgarter Kickers in diesem Jahr sogar mehr Partnerschaften als im Vorjahr verzeichnen. Auch die Sichtbarkeit und die Außendarstellung des Vereins hat eine positive Entwicklung hinter sich.

Im Zuge der Rede vom Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Dinkelacker wurden die anwesenden Mitglieder darüber informiert, dass in der vorausgegangenen Aufsichtsratssitzung Günter Daiss als kooptiertes Mitglied des Aufsichtsrates am 01. Januar 2020 bestimmt wurde. Daiss stand den Kickers bereits enge Jahre als Vizepräsident und als Aufsichtsratsmitglied zur Seite.

Weitere Berichte folgten im Anschluss. Hier berichtete Hermann Mäurle aus dem Förderkreis und Ehrenrat und Präsidiumsmitglied Holger Schäfer sprach gemeinsam mit dem neuen Vereinsjugendleiter Andreas Boin über die Jugendarbeit und über die anderen Abteilungen der Stuttgarter Kickers.

Im Anschluss an die Berichte gab es zunächst Wortmeldungen der Mitglieder. Die Aussprache mit den Mitgliedern verlief kritisch produktiv und gleichzeitig harmonisch. Bei nur vereinzelten Gegenstimmen und Enthaltungen wurden sowohl das Präsidium als auch der Aufsichtsrat, entlastet.

Unter Tagesordnungspunkt 9 stellte Christian Hutter die geplante Anpassung der Mitgliedsbeiträge der Fanabteilung vor. Mit wenigen Gegenstimmen und der ausreichenden Mehrheit wurde der Antrag angenommen. Die angepassten Beiträge werden mit dem nächsten Abrechnungsturnus berücksichtigt.

Für ein wenig Diskussion und Aussprache sorgte der letzte Punkt auf der Tagesordnung. Das Kickers-Mitglied Tobias Wirth hatte im Vorfeld zwei Anträge auf Satzungsänderung schriftlich eingereicht. Der erste Antrag befasste sich mit dem Termin und Ort der Mitgliederversammlung. Im Antrag wurde folgender Wortlaut als Satzungsänderung gewünscht: „Die Mitgliederversammlung ist an einem Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag in Stuttgart abzuhalten.“ Die stimmberechtigten Mitglieder lehnten die Satzungsänderung jedoch ab. Mit dem zweiten Antrag auf Satzungsänderung sollte das Vorgehen der Aufsichtsratswahl geändert werden. „Jedes Aufsichtsratsmitglied ist einzeln zu wählen.“ Auch hier reichten die Stimmen für eine Satzungsänderung nicht aus und daher wurde der Antrag ebenfalls abgelehnt.  

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