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Marc-Nicolai Pfeifer (hier mit Kickers-Präsident  Prof. Dr. Rainer Lorz) bittet um Vertragsauflösung (Fotos: Baumann).

Marc-Nicolai Pfeifer (hier mit Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz) bittet um Vertragsauflösung (Fotos: Baumann).

Verein | 10.06.2020

Marc-Nicolai Pfeifer bittet um Vertragsauflösung

Die Stuttgarter Kickers entsprechen dem Wunsch des Geschäftsführers

Marc-Nicolai Pfeifer (39), Geschäftsführer der Stuttgarter Kickers, hat das Kickers-Präsidium um Auflösung seines Arbeitsvertrags zum 30.06.2020 gebeten, um eine neue Herausforderung im Fußball annehmen zu können. Das Präsidium hat diesem Wunsch, nicht zuletzt wegen seines großen persönlichen Einsatzes für den Verein in den vergangenen vier Jahren, entsprochen.

„Wir bedanken uns bei Herrn Pfeifer für sein großes Engagement für unseren Verein. Wir haben in den vergangenen vier Jahren eine intensive Zeit erlebt, in der wir immer sehr gut und vertrauensvoll zusammen gearbeitet haben“, sagte Kickers-Präsident, Prof. Dr. Rainer Lorz.

Der 39-jährige Pfeifer, der im März 2016 seinen Arbeitsvertrag bei den Blauen unterzeichnete, stieg am 05.06.2016, kurz nach dem nicht geglückten Klassenerhalt, als kaufmännischer Leiter ein. Die erste Aufgabe war es gemeinsam mit dem Präsidium und mit dem Team der Geschäftsstelle den Verein für die Regionalliga wirtschaftlich zu stabilisieren, Sponsoren und Partner zurück zu gewinnen und den erforderlichen Konsolidierungskurs operativ voran zu treiben.

Seit März 2016 auf der Waldau.
Seit März 2016 auf der Waldau.

Am 1. Dezember 2017 wurde Marc-Nicolai Pfeifer zum Geschäftsführer des Vereins ernannt. Im Zuge der Reorganisation bekam er zusätzlich die vom Vermarkter U!Sports GmbH zurückgewonnenen Kompetenzfelder „Sponsoring und Vertrieb“ übertragen und sollte gleichzeitig in der neuen Position insgesamt den Verein stärker nach innen und außen repräsentieren und mehr Verantwortung übernehmen.

Ihm gelang es in schwierigen Zeiten die im Präsidium verabschiedeten Maßnahmenpläne erfolgreich umzusetzen, erheblich Kosten zu senken und Erlöse, insbesondere im Sponsoring, zu steigern, was sich positiv auf die Entwicklung das operative Ergebnis auswirkte.

„Auch dafür sind wir Herrn Pfeifer zu großem Dank verpflichtet“, erklärte Prof. Dr. Reiner Lorz. Zudem war er stets für die Belange aller Mitglieder, Fans und Sponsoren ansprechbar. Hervorzuheben seien, so Lorz, auch die überaus erfolgreichen Feierlichkeiten zum 120-jähigen Vereinsbestehen und die verschiedenen Rettungsmaßnahmen inklusive dem virtuellen Geisterderby in der Corona-Zeit, für die sich Pfeifer stark machte.

Deshalb sehe man den Abschied mit mindestens einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge. Lorz: „Für ihn persönlich ist es natürlich der nächste Schritt in seiner beruflichen Karriere. Wir sind überzeugt, dass er mit seinen Fähigkeiten der neuen Position gewachsen ist. Er bringt alle Voraussetzungen mit, auch dank unserer Schule bei den Stuttgarter Kickers, im Profifußball zu arbeiten.

Pfeifer sieht es genauso: „Ich möchte mich bei meinem Team, den Gremien, Mitgliedern, Sponsoren und Fans herzlich für die intensiven vier Jahre bedanken. Ich habe in der Kickers-Familie immer Vertrauen gespürt und für mich war es eine Ehre, für diesen besonderen Verein zu arbeiten. Ich hoffe auch mit meiner Arbeit einen Teil für eine erfolgreiche Zukunft beigetragen zu haben und drücke für den Aufstieg in der kommenden Saison fest die Daumen. Ich werde immer wieder gerne nach Hause auf die Waldau kommen“, äußert Pfeifer.

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