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Wimpeltausch: Reutlingens Bürgermeister Hahn, Kickers-Präsidiumsmitglied Kummer und SSV-Finanzvorstand Lang (v.li.n.re.).

Wimpeltausch: Reutlingens Bürgermeister Hahn, Kickers-Präsidiumsmitglied Kummer und SSV-Finanzvorstand Lang (v.li.n.re.).

Verein | 25.02.2015

Kickers beenden Kapitel Reutlingen

Lobende Worte seitens aller Beteiligten

Erfüllte jeden Wunsch: Stadionverwalter Klaus Marzin.
Erfüllte jeden Wunsch: Stadionverwalter Klaus Marzin.

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Stuttgarter Kickers und die Stadt Reutlingen heute das Kapitel „Gastspiel der Blauen in Reutlingen“ beendet. Aufgrund des rund neunmonatigen Stadionumbaus im GAZi-Stadion auf der Waldau mussten die Kickers ihre Heimspiele im Reutlinger Stadion An der Kreuzeiche austragen – mit großem Erfolg. In zwölf Partien ging die Elf von Kickers-Coach Horst Steffen acht Mal als Sieger vom Platz und spielte vier Mal unentschieden. „Nicht nur sportlich war der Umzug nach Reutlingen eine einzigartige Erfolgsgeschichte“, bilanzierte Kickers-Präsidiumsmitglied Friedrich Kummer.

Unabhängig von den sportlichen Ergebnissen gab es von allen Beteiligten, allen voran Reutlingens Bürgermeister Robert Hahn, nur lobende Worte für die Kickers. „Als mich die Sportbürgermeisterin Frau Eisenmann um Unterstützung gebeten hat, haben wir nicht lange gezögert und bei aller sportlichen Rivalität zwischen dem SSV und den Kickers unsere Hilfe angeboten. Die Stadt ist außerordentlich zufrieden, wie alles gelaufen ist“, zog Hahn ein erfreuliches Fazit.

Reutlingen war auch für die Kickers-Fans eine Erfolgsgeschichte.
Reutlingen war auch für die Kickers-Fans eine Erfolgsgeschichte.

„Mein Dank gilt der Stadt und dem SSV, insbesondere Klaus Marzin, der uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und erfüllt hat. Ich denke, dass wir die Basis gelegt haben, um die Beziehungen zum SSV auf neue Beine zu stellen“, strahlte Kummer, der gleichzeitig für den Sommer ein Vorbereitungsspiel zwischen beiden Vereinen ankündigte. In seinen Dank schloss er Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt ein, „die ebenfalls einen tollen Job gemacht haben“.

Michael Simmendinger, Leiter des Polizeireviers Reutlingen, konnte insgesamt nur von drei kleinen Zwischenfällen am Busparkplatz beziehungsweise in der Stadt berichten, an denen aber nur zweimal Kickers-Anhänger beteiligt waren. „Unsere Befürchtungen sind nicht bestätigt worden und wir haben die Erfahrungen rund um Drittligaspiele gerne mitgenommen“, so Simmendinger.

Hatte maßgeblichen Anteil am gelungenen Umzug: Kim-Tobias Stehle.
Hatte maßgeblichen Anteil am gelungenen Umzug: Kim-Tobias Stehle.

„Ich kann den positiven Gesamteindruck nur bestätigen. Das Zusammenspiel zwischen beiden Vereinen lief hervorragend und freundschaftlich. Der logistische Aufwand, den die Kickers betrieben haben, war vorbildlich und hat problemlos funktioniert“, lobte Karl-Heinz Lang, Finanzvorstand des SSV Reutlingen.

Uwe Weber, Leiter des städtischen Amts für Schulen, Jugend und Sport sowie ein Vertreter der Feuerwehr Reutlingen und des Amts für öffentliche Ordnung fanden ebenfalls nur anerkennende Worte für die gesamte Organisation und immer wieder fiel ein Name: Kim-Tobias Stehle, der als Geschäftsstellenleiter der Kickers maßgeblichen Anteil am Erfolg der Mission Reutlingen hatte und einen gewaltigen Beitrag zum Gelingen geleistet hat.

Mittlerweile sind alle Kickers-Mitarbeiter froh, dass der Umzug so reibungslos über die Bühne ging und die Heimspiele wieder im angestammten GAZi-Stadion auf der Waldau stattfinden, auch wenn bei der Premiere gegen Arminia Bielefeld (0:2) das Ergebnis nicht wunschgemäß ausgefallen ist. Die Leistung der Mannschaft hat gestimmt und die Zuschauerkulisse war bemerkenswert. Daran gilt es in den verbleibenden sechs Partien anzuknüpfen.

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