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Verein | 19.01.2020

Erneute Geldstrafe für die Stuttgarter Kickers

Das Fehlverhalten in Reutlingen bringt nicht nur finanzielle Konsequenzen mit sich

Beim Auswärtsspiel gegen den SSV Reutlingen am 3. November 2019 wurden im Kickers-Fanblock mehrfach pyrotechnische Gegenstände gezündet und Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen. Das Sportgericht der Oberliga Baden-Württemberg hat nun die Stuttgarter Kickers für dieses sportwidrige Verhalten eigener weniger Fans und der befreundeten Gruppierungen aus Regensburg und Linz mit einer vierstelligen Geldstrafe belangt.

Auch der SSV Reutlingen als ausrichtender Verein wurde vom Sportgericht in die Verantwortung gezogen und mit einer Geldstrafe sowie einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit belangt. Die Stuttgarter Kickers verurteilen derartige Vorkommnisse. Es ist nicht im Sinne der Stuttgarter Kickers, dass nun nach dem 1.CfR Pforzheim in der vergangenen Saison erneut ein anderer Vereine bestraft wird. Auch der Fussballverband äußerte sich sehr kritisch über das Verhalten, vor allem das Schießen von Leuchtraketen und verweist straferschwerend auf die Vorfälle und Urteile in der Vergangenheit. Im Urteil anerkannte der Verband jedoch auch die Bemühungen seitens der Kickers-Fanbetreuer und Mitarbeiter und es bleibt vorerst „lediglich“ bei einer Geldstrafe. Eindeutig ist, dass beim nächsten Fehlverhalten seitens der Kickers-Fans der Verband seine sportliche Gerichtsbarkeit ausübt und noch härtere Strafen drohen.

Im Zuge der unmittelbaren Aufarbeitung nach dem Derby hat der Verein auch eine deutliche Aussprache mit den Fanvertretern und den relevanten Fangruppierungen geführt. Als Ergebnis dieser Gespräche werden die Fans erneut in die Verantwortung gehen und haben Aktionen angekündigt, den finanziellen Schaden für den Verein zu verringern. Ebenso positiv hat den Verein gestimmt, dass in diesem Zusammenhang auch die Verantwortung der Graffiti-Schmierereien auf der Waldau übernommen wurde.

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