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1.Mannschaft | 07.05.2014

Kickers unterliegen im wfv-Pokalfinale

Heidenheim siegt mit 4:2 und wird zum vierten Mal in Folge Pokalsieger

andrino Braun im Zweikampf mit Michael Thurk.
andrino Braun im Zweikampf mit Michael Thurk.

Einen großen Kampf lieferten die Stuttgarter Kickers im wfv-Pokalfinale dem 1. FC Heidenheim, doch am Ende unterlag das Team von Kickers-Coach Horst Steffen dem Zweitliga-Aufsteiger 2:4 (1:1). Vor 2.500 Zuschauern in der comtech Arena in Großaspach erzielten Florian Niederlechner (5./51.), Michael Thurk (59.) und Marc Endres (90.) die Tore für den Drittliga-Tabellenführer. Auf Seiten der Kickers trafen Fabian Baumgärtel (36.) und Gerrit Müller (57.). Damit gewann das Team von FCH-Trainer Frank Schmidt zum vierten Mal in Folge den Landes-Cup.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben und bis zum Schluss gefightet, doch am Ende hat es nicht gereicht“, zog Kickers-Coach Horst Steffen trotz der Niederlage ein positives Fazit. Nun gilt es, die Mannschaft bis Samstag wieder aufzubauen, um dem künftigen Zweitligisten RasenBallsport Leipzig Paroli bieten zu können.

„Das war das geilste Finale im wfv-Pokal, was wir je gespielt haben. Das lag vor allen Dingen an den Kickers, die in einer hochklassigen Partie mit viel Tempo heiß waren und unbedingt gewinnen wollten“, resümierte Schmidt. Verbunden mit seiner Gratulation hofft er nun, dass die Stuttgarter Kickers am Samstag gegen RasenBallsport Leipzig gewinnen und damit Heidenheim zum Drittliga-Meister machen.

Schon nach 60 Sekunden ein erster Warnschuss der Kickers durch Sandrino Braun, doch Heidenheim-Keeper Rouven Sattelmaier kann den Hammer zur Ecke klären. In der 5. Minute dann die kalte Dusche für die Blauen. Aus 13 Metern kommt Florian Niederlechner frei zum Schuss und trifft durch die Beine von SVK-Torwart Mark-Patrick Redl zum 1:0 für den Zweitliga-Aufsteiger.

In der Folgezeit zeigten sich die Stuttgarter bemüht, doch zwingende Torchancen kamen nicht zustande. In der 36. Minute gab es nach einem Foul auf der rechten Seite ein Freistoß für die Blauen. Aus 40 Metern drischt Fabian Baumgärtel den Ball aufs Tor. Eigentlich eine sichere Beute für Sattelmaier, doch der Ersatztorhüter lässt den Ball durch die Hände zum 1:1-Ausgleich gleiten.

Turbulent begann der zweite Durchgang. In der 51. Minute ging der Pokalverteidiger durch Niederlechner mit 2:1 in Führung. Nur acht Minuten später schlugen die Kickers durch einen satten Flachschuss von Müller zurück und glichen zum 2:2 aus. Doch dieser Ausgleich währte nicht lange, denn nach einer energischen Einzelleistung erhöhte Michael Thurk auf 3:2. Bei seinem Tor verletzte sich der Stürmer schwer und musste den Platz verlassen.

Kickers-Coach Horst Steffen setzte nun alles auf eine Karte und verstärkte durch Randy Edwini-Bonsu sowie Shkemb Miftari die Offensive. Die Steffen-Elf versuchte immer wieder Druck auszuüben und den Ausgleich zu erzwingen, doch es wollte einfach nichts gelingen. Heidenheim spulte sein Pensum ab und erhöhte in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Endres noch auf 4:2.

Aus den Händen von Kultusminister Andreas Stochl nahm Heidenheim-Kapitän Marc Schnatterer den neuen Pokal in Empfang, während sich die geschlagenen Kickers-Profis mit den Medaillen für den unterlegenen Finalisten zufrieden geben mussten.

So spielten sie:

1. FC Heidenheim: Sattelmaier – Malura (58. Strauß), Wittek, Göhlert, Heise – Bagceci (72. Sökler), Griesbeck, Titsch Rivero, Schnatterer (90. Endres) – Niederlechner, Thurk (62. Morabit) – Trainer: Frank Schmidt

SV Stuttgarter Kickers: Redl – Auracher (72. Miftari), Fennell, Stein, Baumgärtel – Ivan (56. Edwini-Bonsu), Braun, Marchese, Calamita – Müller (71. Badiane), Soriano – Trainer: Horst Steffen

Tore: 1:0 Niederlechner (5.), 1:1 Baumgärtel (36.), 2:1 Niederlechner (51.), 2:2 Müller (57.), 3:2 Thurk (59.), 4:2 Endres (90.)

Schiedsrichter: Florian Steinberg (Korntal-Münchingen)

Zuschauer: 2.500

Rote Karten: keine

Gelb-Rote Karten: keine

Gelbe Karten: Bagceci, Niederlechner – Auracher

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