Nachwuchs17.02.2023

Kurz nachgefragt bei Maximilian Füssenhäußer

Unser U14-Trainer Maximilian Füssenhäußer war vergangene Woche als U19 Co-Trainer in der Türkei im Trainingslager. Seit Dienstag ist Max zurück und wir haben ihn ein paar Fragen gestellt.

Max, erzähl mal, wie war die Zeit dort für Euch?
Max Füssenhäußer:
„Es war wirklich sehr schön. Die Bedingungen vor Ort waren absolut professionell und optimal, um die letzten Details für die zweite Saisonhälfte erarbeiten zu können. Wir konnten die Zeit super nutzen, um inhaltlich voranzukommen und vor allem auch, um als Team noch weiter zusammen zu rücken.

Trotz den katastrophalen Vorkommnissen in der Türkei war die Gastfreundschaft im und um das Hotel beeindruckend.“

In der Zeit dort konntest Du die Chefposition bei der U14 nicht übernehmen. Fiel Dir das schwer?
Max Füssenhäußer:
„Einerseits war das natürlich nicht einfach, die Jungs der U14 für eine ganze Woche nicht zu sehen - auch wenn ich in ständiger Abstimmung mit meinem Trainerteam war. Die U19 Jungs haben schon angefangen zu scherzen, dass ich doch sowieso wie sonst immer nach den U19 Einheiten schnell nach Deutschland zum Training der U14 fliege und zum Abendessen wieder da bin. Zum ganzen Teil der Wahrheit gehört aber auch, dass die Jungs bei meinen beiden Co-Trainern und der Athletiktrainerin in besten Händen waren.“

Unterscheidet sich das Training bei U14-Spielern stark zum Training der U19 und inwieweit profitierst Du als Trainer davon?
Max Füssenhäußer:
„Das Training in der U14 ist sicher deutlich individualisierter gestaltet. Hier geht es insbesondere darum, über Potential- und Individualeinheiten die Spieler in Kleingruppen auf ihrem Weg zu begleiten und sportliche Alleinstellungsmerkmale jeden Spielers auszubilden. Die Entwicklung des Teams ist natürlich dennoch wichtig. Hier geht es aber vordergründig darum, jeden einzelnen Spieler besser zu machen und dadurch das Teamlevel sukzessive wachsen zu lassen.

In der U19 geht es vielmehr um die Arbeit im Detail auf individueller Ebene und die Entwicklung von teamorientierten Inhalten. Das heißt, dass wir im Leistungsbereich, natürlich auch individualisiert trainieren, die Teamentwicklung und Gegnervorbereitung aber im Vordergrund steht.

Die professionellen Strukturen auf diesem Niveau und Arbeit mit der U19 hat mich als Trainer auf jeden Fall reifer und besser gemacht - insbesondere im Umgang mit jungen Erwachsenen im Leistungssport. Dafür bin ich sehr dankbar und hoffe, dass ich mich auch über das Trainingslager hinaus bei beiden Teams weiter bestmöglich einbringen kann.

Welche Ziele hast Du jeweils noch mit beiden Mannschaften in der Rückrunde?
Max Füssenhäußer:
„Das lässt sich schnell beantworten: den Aufstieg mit der U19 in die Junioren Bundesliga und die maximale Entwicklungsausbeute für jeden Spieler in der U14. Die Arbeit am absoluten Limit zeichnet uns bei den Kickers aus und macht mir großen Spaß - insbesondere, wenn die Jungs so viel zurückgeben!“

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