Thomas Bromma ist zurück auf der Waldau. Der erfahrene Keeper verstärkt ab sofort das Torwartteam der Stuttgarter Kickers und bringt neben seiner lautstarken Präsenz auch eine tiefe Verbundenheit zum Verein mit. Im Format „11 Fragen an …“ spricht unsere neue Nummer 25 über emotionale Momente im GAZi-Stadion auf der Waldau und dass er auf dem Platz gerne die Zeit anhalten würde.
1. Wann hast du das erste Mal von den Stuttgarter Kickers gehört – und wie kam letztlich der Kontakt zustande?
Lutz Siebrecht hat mich letzte Woche angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen kann zurückzukommen, da er mich noch von früher kennt. Ich musste nicht lange überlegen und war schon wenige Tage später im Training mit dabei.
2. Was hat dich am Wechsel zu den Kickers besonders gereizt?
Ich kenne den Verein ja bereits von früher, weil ich drei Jahre hier gespielt habe. Ich weiß, was es bedeutet, das Kickers-Trikot zu tragen. Es ist nicht nur ein Verein, sondern fühlt sich wie ein zweites Zuhause an. Der Staff, die Fans und das ganze Drumherum machen es einfach besonders, für diesen Verein zu spielen.
3. Welche Rückennummer trägst du – und steckt eine Geschichte dahinter?
Die 25 – sie hat für mich aber keine besondere Bedeutung.
4. Wie würdest du dich selbst als Torhüter beschreiben: eher laut oder ruhig, mitspielend oder klassisch auf der Linie?
Privat bin ich eher ein ruhiger Typ, auf dem Platz aber genau das Gegenteil: lautstark, mitspielend und ein absoluter Gewinnertyp. David Braig meinte letztens sogar zu mir mit einem Schmunzeln: „Mit dir im Training wird es bei uns lauter.“
5. Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Eigenschaften eines guten Torwarts?
Ruhe, Ausstrahlung und Mut.
6. Gibt es ein Spiel oder einen Moment in deiner bisherigen Karriere, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Neben dem Gewinn des WFV-Pokals mit den Kickers war es das Spiel gegen die TSG Balingen, als ich im Elfmeterschießen einen Elfmeter gehalten habe. Als danach das Stadion meinen Namen gerufen hat, war das ein überwältigendes Gefühl.
7. Wie hast du die ersten Trainingseinheiten und das Torwartteam bei den Kickers erlebt?
Man merkt sofort, dass Denis ein herausragender Torwarttrainer ist. Ich habe mich in den Einheiten direkt wohlgefühlt. Insgesamt wurde ich super aufgenommen und man spürt, dass die Mannschaft enormes Potenzial hat.
8. Was macht für dich einen perfekten Spieltag im GAZi-Stadion auf der Waldau aus?
Eigentlich ist jeder Spieltag auf der Waldau etwas Besonderes – die Atmosphäre dort ist einfach immer perfekt.
9. Wer war dein Torwart-Idol als Kind – oder gibt es einen Keeper, an dem du dich orientierst?
Früher auf jeden Fall Oliver Kahn. Mittlerweile schaut man sich vieles von Torhütern wie Donnarumma, Raya oder Baumann ab.
10. Was hast du dir persönlich für deine Zeit bei den Kickers vorgenommen?
Ich möchte der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen und immer alles auf dem Platz lassen.
11. Und zum Abschluss: Welche Superkraft wäre für einen Torhüter auf dem Platz besonders praktisch?
Die Zeit anhalten zu können, um zu erkennen, wo genau der Ball hinkommen wird.