Die Stuttgarter Kickers verurteilen jede Form von Gewalt, Einschüchterung und persönlichen Übergriffen klar und unmissverständlich. Die Ereignisse rund um das wfv-Pokalfinale haben viele Menschen innerhalb und außerhalb unseres Vereins erschüttert. Diese Betroffenheit können wir nachvollziehen und nehmen sie sehr ernst.
Seit vergangenen Samstagabend haben deshalb innerhalb des Vereins mit Präsidium, Geschäftsstelle und Fanvertretern zahlreiche Gespräche und Abstimmungen stattgefunden. Nun geht es darum, die Ereignisse sorgfältig aufzuarbeiten und die notwendigen weiteren Schritte einzuleiten.
Für die Stuttgarter Kickers steht fest: Die Szenen rund um das Pokalfinale entsprechen in keiner Weise den Werten unseres Vereins. Dies gilt sowohl für die Vorfälle im Stadion während der Begegnung als auch für die anschließend öffentlich bekannt gewordenen mutmaßlichen Übergriffe auf einen Spieler der SG Sonnenhof Großaspach außerhalb des Stadions.
Die Aufarbeitung erfolgt dabei auf mehreren Ebenen. Als Verein werden wir die Vorgänge, die unser Umfeld betreffen, intensiv analysieren und hierzu den Austausch mit den zuständigen Gremien sowie Fanvertretern fortsetzen. Unser Ziel ist es, die Ereignisse umfassend aufzuarbeiten und die notwendigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.
Gleichzeitig werden wir die Aufklärung durch den Württembergischen Fußballverband (wfv) und die zuständigen Ermittlungsbehörden im Rahmen unserer Möglichkeiten aktiv unterstützen. Das Pokalfinale war eine Veranstaltung des wfv. Mögliche Straftaten außerhalb des Stadions werden durch die zuständigen Behörden untersucht. Die Stuttgarter Kickers werden ihren Beitrag dazu leisten, dass die Geschehnisse umfassend aufgearbeitet werden können.
Unabhängig von Zuständigkeiten bleibt unsere Haltung eindeutig: Gewalt, Einschüchterung und persönliche Angriffe haben im Fußball keinen Platz. Die Stuttgarter Kickers stehen für Leidenschaft und Emotionen, aber ebenso für Respekt, Fairness und Verantwortung.
Die begonnenen Gespräche und Abstimmungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Unser Ziel bleibt eine ehrliche und konsequente Aufarbeitung der Ereignisse.