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Patrick Auracher spielt künftig nicht mehr für die Kickers - bleibt aber bei den Blauen mit neuer Aufgabe.

Patrick Auracher spielt künftig nicht mehr für die Kickers - bleibt aber bei den Blauen mit neuer Aufgabe.

1.Mannschaft | 10.06.2020

Patrick Auracher spielt nicht mehr - bleibt aber bei den Stuttgarter Kickers

Patrick Auracher spielt künftig nicht mehr für die Kickers - bleibt aber bei den Blauen mit neuer Aufgabe.

Patrick Auracher hat sich entschieden: Der 30-jährige Defensivspieler bleibt bei den Stuttgarter Kickers – aber er wird nicht mehr das Trikot der Blauen tragen. Der Vize-Kapitän der Degerlocher wird seine Karriere als Oberligaspieler bei den Stuttgarter Kickers nicht fortsetzen und sich dem nächsten Karriere-Schritt zuwenden: Er will Trainerscheine machen und steigt in der Nachwuchsarbeit bei den Blauen ein. Sportchef Lutz Siebrecht: „Wir respektieren den Wunsch von Padde Auracher und freuen uns über die gemeinsame Lösung, die wir gefunden haben.“

Patrick Auracher ist ein Urgestein der Stuttgarter Kickers. 157 Mal stand er auf dem Rasen für die Stuttgarter Kickers, hinzu kommen 40 Spiele für die zweite Mannschaft und 20 in der U19. „Ein echter Blauer“, sagt Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz. Ein Jahr Holstein Kiel, drei Jahre Wormatia Worms – sonst hat er nur für die Stuttgarter Kickers gespielt. Und deshalb ist auch der Präsident froh, dass man gemeinsam diese Lösung gefunden hat, mit der er den Stuttgarter Kickers erhalten bleibt.

157-mal stand Padde für die Kickers auf dem Rasen (Foto: Baumann).
157-mal stand Padde für die Kickers auf dem Rasen (Foto: Baumann).

„Dieser Weg löst für mich einige Probleme“, sagt Auracher, der in den vergangenen Tagen hin- und hergerissen war. „Ich wollte den Stuttgarter Kickers verbunden bleiben, wollte aber auch eine Sicherheit für meine Zukunft. In Essingen erhalte ich einen langfristigen Vertrag und kann in dieser Zeit auch ins Berufsleben einsteigen.“ Auracher, der mit seiner Familie in Schorndorf wohnt, wird aus diesem Grund für vier weitere Jahre in der Verbandsliga beim TSV Essingen anheuern und fügt hinzu: „Ich freue mich, trotzdem ein Blauer bleiben zu können, weil es für mich mehr als nur ein Verein, nämlich meine zweite Familie ist“. Hinzu kam bei allen Überlegungen aber auch die Unsicherheit, die durch Corona ausgelöst wurde. Wann beginnt überhaupt die neue Saison? Wie wird sie dann durchgeführt? Patrick Auracher hat den 30. Geburtstag hinter sich und will nicht mehr mit so viel Ungewissheit in eine Saison gehen. Auracher: „Vielleicht ist das dann die Gelegenheit, um sich auf eine zweite Karriere vorzubereiten.“

Deshalb will er auf jeden Fall einen Schritt in den Trainerbereich machen. „Und da habe ich bei den Stuttgarter Kickers im Nachwuchsleistungszentrum hervorragende Voraussetzungen.“ Er wird als Trainer im Nachwuchsbereich einsteigen und vor allem helfen, das Nachwuchsleistungszentrum nach vorne zu bringen. „Mit seiner Erfahrung kann er übergeordnet jedem Spieler, jedem Trainer und jeder Mannschaft helfen – er kann aber auch von unseren Trainern einiges lernen“, sagt Lutz Siebrecht.

„Natürlich wird er uns als Spieler fehlen, denn er war nicht nur Spielführer, sondern auch Anführer“, erklärt Lutz Siebrecht, „aber es war uns auch immer wichtig, dass ein so verdienstvoller Spieler über die Karriere hinaus dem Verein verbunden bleibt“. Und auch für Auracher ist dies alles andere als eine Notlösung: „Ich habe meine Zukunft immer bei den Stuttgarter Kickers gesehen.“ 

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